Wertsteigernde Kreislaufwirtschaft als Zukunft der deutschen Industrie

Shownotes

In dieser Folge des Gamechanger Podcasts sprechen wir über eines der wichtigsten Zukunftsthemen für Wirtschaft, Industrie und Wettbewerbsfähigkeit: wertsteigernde Kreislaufwirtschaft.

Während geopolitische Krisen, steigende Rohstoffpreise und fragile Lieferketten die deutsche Wirtschaft zunehmend unter Druck setzen, stellt sich eine zentrale Frage:

Wie schaffen wir es, Rohstoffe, Produkte und Wertschöpfung länger im Kreislauf zu halten, statt sie immer wieder neu produzieren zu müssen?

Zu Gast ist Marco Lohrey von der RWTH Aachen. Gemeinsam sprechen wir über:

Warum unser aktuelles Wirtschaftssystem extrem abhängig von Rohstoffen und globalen Lieferketten ist Weshalb Recycling oft überschätzt wird Warum Refurbishment, Reuse und neue Geschäftsmodelle die eigentlichen Gamechanger sind Wie Unternehmen durch Kreislaufwirtschaft resilienter und profitabler werden können Welche Rolle die deutsche Industrie dabei künftig spielen muss Warum Besitzmodelle zunehmend durch Service- und Nutzungsmodelle ersetzt werden Weshalb Kreislaufwirtschaft nicht nur ein Nachhaltigkeitsthema, sondern ein massiver Wettbewerbsvorteil ist

Über den Gast

Marco Lohrey forscht im Umfeld der wertsteigernden Kreislaufwirtschaft und beschäftigt sich intensiv mit den Herausforderungen und Chancen nachhaltiger Wertschöpfungssysteme für Industrieunternehmen.

Wenn dir die Folge gefallen hat

Dann abonniere den Gamechanger Podcast, teile die Folge mit deinem Netzwerk und hinterlasse eine Bewertung auf Spotify oder Apple Podcasts.

Jede Bewertung hilft dabei, den Podcast sichtbarer zu machen.

Transkript anzeigen

00:00:03: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge des Game Changer Podcasts.

00:00:07: und in den letzten Wochen und Monaten hatten sich ja wieder weltweit Dinge aufgetan, die wir vor ein paar Monaten nicht für möglich gehalten haben.

00:00:15: Und es gibt schon wieder einen Krisenherd auf der Welt.

00:00:17: Der soll gar nicht unser Thema sein.

00:00:19: aber jeder Krieg führt auch dazu dass sich bei uns in der Wirtschaft gewisse Dinge ändern.

00:00:26: Aktuell ist es ja so, dass durch den Krieg im Nahen Osten mit Amerika und dem Iran gewisse Rohstoffe wieder teurer werden.

00:00:35: Wir merken das alle an der Zappsäule – ob das jetzt gerechtfaltig ist oder nicht – eine ganz andere Frage.

00:00:41: Aber wir werden das natürlich immer mehr in ganz vielen Bereichen der Wirtschaft merken durch Erhöhung der Rohstoffpreise.

00:00:50: Kunststoff wird natürlich, also alles was auf Erdöl-Basis ist natürlich teurer werden.

00:00:54: Aber auch alles was transportiert wird.

00:00:57: am Ende des Tages hängen wir alle doch im Mineralöl.

00:01:00: mehr als wir vielleicht gedacht haben und Als wir diese Folge geplant haben mit meinem Gast der ja schon mal da war Haben wir vielleicht gar nicht in dieser Dimension gedacht Vielleicht aber auch schon.

00:01:12: nur die Ausgangslage hat sich ein wenig verändert Und heute stellt sich natürlich die Frage Nicht nur der Supply Chain die wir ja schon hätten in der Pandemie oder nach der Pandemie und nach dem Russland-Ukraine-Krieg, vielleicht hätten hinterfragen können.

00:01:26: Aber die Frage stellt sich heute schon wieder ob unsere Supply Chain vernünftig aufgestellt ist für die Industrie und das im Businessmodell, was wir gerade in Deutschland haben und damit natürlich auch die Frage nach wertsteigeren Kreislaufwirtschaft.

00:01:39: Das heißt können wir Rohstoffe mehr als einmal benutzen?

00:01:42: Wenn ja wie machen wir das?

00:01:44: Wo machen wir vielleicht Fehler?

00:01:45: Was übersehen wir?

00:01:46: und dafür habe ich jemanden mitgebracht heute, der das ja wissen muss.

00:01:50: Weil er das auch an einer Universität forscht und auch vielleicht lehrt.

00:01:56: Das muss er gleich selber sagen und wie sie da aufgestellt werden.

00:01:59: Und es ist nicht irgendeine Uni!

00:02:01: Es sind die RWTH Aachen beziehungsweise die dazugehörige Forschungseinrichtungen.

00:02:06: Heute ist mein Gast Marco Lorey von der vier RWTHAachen.

00:02:11: Herzlich Willkommen Marco.

00:02:12: Hallo Tolger, schön dass ich wieder dabei sein kann.

00:02:16: Komm gerne öfter!

00:02:17: Die Ausgangslage ist ja heute wichtiger denn je.

00:02:21: wir wollen heute über wertsteigernde Kreislaufwirtschaft sprechen.

00:02:26: Wir haben in Deutschland ein Business-Modell was Jahrzehntelang gut funktioniert hat.

00:02:30: Wir sind ein guter Produzent und exportieren sehr viel.

00:02:39: Was das Produkt am Ende des Tages ist, ist eigentlich egal.

00:02:42: Die Frage ist woher kriegen wir unsere Artikel?

00:02:45: Woher bekommen wir unsere Rohstoffe und wie gehen wir damit um?

00:02:48: Und du hast tatsächlich in diesem Bereich bist Du Speaker.

00:02:52: ihr forscht dazu Wenn du mal so groben Abriss geben kannst.

00:02:58: Wie is' unsere Kreislaufwirtschaft denn aufgestellt?

00:03:00: sind Wir gut darin?

00:03:01: haben wir Potenziale übersehen?

00:03:03: Nutzen wir sie noch gar nicht?

00:03:04: nach unseren Möglichkeiten könnten wir viel mehr machen.

00:03:07: gibt uns mal einen Stand wo wir gerade stehen und vielleicht wie gut wir darin sind.

00:03:13: Ja, vielen Dank für die Einleitung!

00:03:15: Ich würde ganz gerne direkt dazu auf den Einsatz Bezug nehmen, den du gesagt hast.

00:03:19: in dem Moment, wo wir feststellen okay unsere Wirtschaft ist grade absolut nicht resilient gegen Überstörungen von außen weil wir einfach sehr Herden oder weil wir sehr störungsanfällig sind für die Konfliktherde, die da außen sind beispielsweise wenn sich der Rohmaterialpreis erhöht.

00:03:36: Oder die Transport Logistikbranche und wir sind bis hierhin haben wir ein System was einfach sehr stark in dieser linearen Wertschöpfung drin ist.

00:03:46: das heißt wir fangen halt wirklich an von den Rohm Materialien gehen dann über unsere Lieferanten nehmen das dann mit in die eigene Produktion um dann bis zum Shopfly runter.

00:03:57: geben wir das Produkt, was wir haben weiter an den Nächsten in der Wertschöpfung.

00:04:01: An den Kunden und am Ende ist es dann in der Nutzung im Abfall.

00:04:07: Unser Thema darin ist eigentlich dass wir bisher in den letzten Jahrhundertfünfzig Jahren sehr stark darin war diese lineare Wertschüpfung zu optimieren.

00:04:17: Und hier muss doch ein sehr starker Wandel vorliegen hin eher zu diesem Kreislauf Gedanken dass wir in der Lage sind, Produkte halt wirklich mehrfach zu nutzen.

00:04:29: Das hast du auch gerade schon angesprochen.

00:04:32: was die Wertsteigerung darin bedeuten soll kann ich gleich gerne noch darauf eingehen.

00:04:37: wo wir da gerade stehen ist sehr sehr unterschiedlich.

00:04:39: also es gibt auf der einen Seite erleben wir an der ein oder anderen Stelle das das Thema bei den Unternehmen auch nach und nach ankommt.

00:04:46: das heißt es gibt verschiedene Branchen die da Vorreiter sind die auch verschiedene kreislaufwirtschaftsfähige Produkte haben oder diese Produkte wieder zurückbekommen.

00:04:56: Wir erleben zum Beispiel als ein Beispiel Refirbt, das ist ja ein Produzent im, beziehungsweise einen Online-Shop der es dir möglich ist ein Smartphone einzuschicken die bereiten das einmal für dich auf und geben dem quasi ein Second Life oder sogar ein Third Life.

00:05:15: Das ist so eines der Themenfelder wo man sagen kann okay das ist ein etabliertes Geschäftsmodell was sich hier schon daraus ergeben hat.

00:05:21: Es gibt aber auch noch zahlreiche andere Unternehmen, die da auch schon einige Ansätze zeigen.

00:05:26: Beispielsweise Arcata-Pillar also die mit den wunderschönen gelben Baggern, die einfach generell überholte Bauteile für die Maschinen anbieten und dadurch deutlich weniger Rohstoffeinsatz benötigen, also bis zu acht, sechs, neunzig Prozent weniger und das dann in dem Bereich Re-Manufacturer ermöglichen.

00:05:45: Das wäre jetzt einfach mal so ein kurzer Einstieg.

00:05:50: Zuhause und beide gehen gerne shoppen, die Große natürlich ein bisschen mehr als der Kleine.

00:05:56: Und wir haben am... Voll letzte Woche.

00:05:58: das waren wir kurz shoppen und dann sagt er meinem Tochter Papa guck mal hier Recycled Cotton Das hätte ich gerne.

00:06:04: damit habe ich auch ein bisschen was für die Umwelt gemacht.

00:06:07: Das ist ja so etwas was ich ans Konsument direkt sehen kann wenn das Auto Teil jetzt nochmal recycelt wird das merke ich erst Jahre später vielleicht auch nicht wenn ich mir neues Auto kaufe.

00:06:19: Im normalen Alltag merke ich das natürlich dann öfter, weil ich habe es auch ein paar Tage darauf geachtet.

00:06:25: In vielen Online-Shops und so weiter steht jetzt immer dabei Recycled Cotton oder hergestellt aus keine Ahnung anderen Textilien was ja eigentlich gut ist und was da eigentlich auch guten Gedanken oder gutes Gefühl mitbringt.

00:06:38: Frage an der Stelle um ganz ganz böse zu sein und bisschen Schärfe rein zu bringen und Dynamik Dient das dann für mich als Kunden, damit ich günstiger meine neuen Textilien kaufen kann?

00:06:48: oder ist es eigentlich eine sehr günstige Möglichkeit für Hersteller um ihre Marge zu erhöhen.

00:06:52: Damit sie günstig produzieren aber zum gleichen Preis verkaufen können?

00:06:58: Ich würde sagen von beidem etwas.

00:06:59: Aber wie kann die Forschung da vielleicht so ein bisschen lenken wenn sie das überhaupt kann und möchte?

00:07:08: Ich würd ja ganz gerne erstmal mit dem fundamentalen Missverständnis anfangen was da drin steckt.

00:07:14: Du hast zwar gerade Recycling angesprochen, aber das ist ja nur eine von mehreren der R-Strategien die wir halt überhaupt betrachten und da ist Recyling eigentlich einer der schlechteren.

00:07:24: Und deswegen würde ich darauf gerne später nochmal Bezug nehmen, aber was bei C drin ist es ist eine Mischung aus beiden.

00:07:32: also wenn wir zum Beispiel noch mal anschauen dass Refurb macht dann bieten sie die Produkte günstiger an im Vergleich zu dem Neupreisen ... oder du kannst halt tatsächlich auch Recycling bauen wollen.

00:07:43: Ich gehe jetzt natürlich nicht den Fall, wo du vor zwei Wochen unterwegs warst,... ... aber es ist einfach die Möglichkeit... ...dass man durch die Second Life Nutzung von Rohstoffen,... ... dass das günstiger ist als neue... neue Rohmaterialien sich zuliefern zu lassen und dadurch auch ein neues Geschäftsmodell einzusteigen.

00:08:05: Es hängt jetzt natürlich in der Einzelfallbetrachtung davon ab, wie viel prozentual das ist aber es ist eine Antwort aus beidem.

00:08:10: also es gibt dir auf der einen Seite eine gewisse Resilienz gegenüber halt dieser Rohstoff-Volatilität.

00:08:15: Wie stark das jetzt in der Baumwolle betrifft lässt sich darüber streiten Aber ist möglich dir halt sowohl als Unternehmen als auch als Produzent die Möglichkeit besser zu wirtschaften.

00:08:27: Das heißt sowohl aus der Produktsicht als auch aus der Geschäftsmodellentwicklungssicht.

00:08:35: Klassischer Einzelhandel für junge Leute mit vier Buchstaben aus Spanien, ich glaube die machen das alle mittlerweile... Weil das Gespräch hatten wir ja auch.

00:08:43: nur weil Recycling draufsteht oder Recycled drauf steht, heißt das hier erstmal nichts.

00:08:47: Ich weiß das und muss natürlich dass dann halt auch immer aufklären muss sein.

00:08:52: also erstens kennen den Grad nicht.

00:08:53: wie wissen mich wie oft es gemacht wird.

00:08:56: Ich finde den anderen Gedanken natürlich ein bisschen interessanter.

00:08:59: Also Recycling oder Wiederverwenden nur für den Konsum, finde ich jetzt in meinem Alter nicht wirklich spannend.

00:09:06: Ich finde der Reverb-Gedank eigentlich viel besser zu sagen es gibt halt noch Leben nach dem Leben.

00:09:11: und ehrlicherweise wenn ich heute einen sehr gut aufbereitetes iPhone in der Hand habe würde ich zweifeln, ob ich jetzt sofort wüsste.

00:09:23: Ob es denn das erste Mal benutzt wird oder schon ein Jahr oder zwei hinter sich hatte?

00:09:27: Ich glaube dann sind die Anbieter ganz gut.

00:09:32: Wie oft geht das in der Tiefe, dass wir... Oder andersherum?

00:09:37: in der Theorie, in meinem Wunschgedanken wäre es ja so, dass eine bestimmte Anzahl von Produkten immer wieder recycelt werden kann und absolute Menge der Endprodukte sicher eigentlich kaum verändern müsste.

00:09:55: Gibt es da so Toleranzen, wo man sagt hey mehr als dreimal kannst du Platine nicht verwenden oder bestimmte Kabelstränge in Fahrzeugen kannst du mehr als zwei drei mal nicht mehr verwenden weil sie dann einfach abgemutzt sind oder unbrauchbar und nicht leidfähig?

00:10:12: Und wie lange kann man dieses Spiel spielen?

00:10:13: Wie lang kann man Rohstoffe wieder verarbeiten und in die Kreislaufwirtschaft reinbringen.

00:10:19: Das hängt natürlich sehr von dem Gegenstand an sich erstmal ab, also wenn wir uns anschauen wo ist dieser Gegenstand verbaut, wie ist der damals hergestellt worden, wofür wird er verwendet?

00:10:31: aber dann auch was erlebt dieser Gegenstand in seiner Verwendungsphase?

00:10:37: Wenn wir mal einen relativ Einfach nachvollziehbares Beispiel anschauen wollen, das Thema Fahrzeug-Batterien also in der Elektromobilität.

00:10:45: Dann hängt der Verschleiß einer Batterie, der ist sowohl natürlich kalendarisch aber auch nutzungsorientiert und das heißt wir haben hier eine Überlagerung in den verschiedenen Dimensionen.

00:10:58: Und wenn wir uns datan einfach mal anschauen wie sehr kann man diese Batterie noch verwenden dann hängt die natürlich davon ab.

00:11:05: Wie bin ich mit dem Auto eigentlich umgegangen?

00:11:07: Das heißt, habe ich immer sehr über einen längeren Zeitraum geladen oder war ich zum Beispiel immer auf die Starklade-Möglichkeiten also bis zu dreihundertfünfzig KW und drüber angewiesen.

00:11:20: Wie bin ich aber auch mit dem Akku umgegangen?

00:11:21: Habe ich z.B.

00:11:22: sehr häufig Wechsellast gefahren.

00:11:24: Stand mein Auto auch längere Zeit, hab ich häufiger mal überladen oder unterladen, also bin ich bis auf Nullprozent runtergefahren.

00:11:31: Du merkst alleine schon... Alleine bei diesem Themen, und das ist jetzt nur eine Komponente.

00:11:35: Es ist einfach ein sehr, sehr multidimensionales Themenfeld, worüber man sich bewegt.

00:11:41: Und auch finde ich am Ende für das Produkt wieder einen Abnehmer, einen Markt, wo ich das wieder reinverkaufen kann.

00:11:48: Wenn wir jetzt bei der Fahrzeug-Batterie bleiben wollen... wenn wir zum Beispiel feststellen die ist für den Fahrzeugmarkt beispielsweise schon zu sehr verschlissen und da gibt es so die Regel, sobald eine Batterie unter achtzig Prozent kommt gilt sie als für den Fahrzeugmarkt als nicht mehr brauchbar.

00:12:05: Nebenbei war sich ne kritische Beschreibung finde aber darüber hinweggesprochen.

00:12:10: Das

00:12:10: ist bei jungen Menschen bei ihrem Handy auch so also jedes mal wenn so ein Akku weniger als achtzig prozent hat Meine Kinder werden mal Zeit für ein neues Handy.

00:12:19: Ich glaube damit bin ich auch nicht alleine, wenn ich mich umschau.

00:12:21: Ich finde auch irgend einer hat diese Zahl in den Raum geworfen und keiner kann was damit machen.

00:12:27: Ja aber hier sehen wir dann zum Beispiel dass man plötzlich eine neue Möglichkeit findet die dann wieder neu einzusetzen beispielsweise halt als Pufferspeicher für wohlartige Batterien für erneuerbare Energien.

00:12:40: Und da gibt es natürlich schon spannende Projekte auf spannender Ansätze wie man das wirklich umsetzen kann.

00:12:47: Was ich ganz gerne zum Thema Recycling noch mitnehmen würde, ist wir betrachten Kreislaufwirtschaft aber eigentlich ganz anders wenn wir gerne mal bei dem Smartphone Level bleiben würden.

00:12:59: das war ja ein Beispiel.

00:12:59: was du eben eingebracht hast kannst du dir jetzt auch gerne oder deine Zuhörer sich gerne meinen Kopf aufmalen den sogenannten Value Hill.

00:13:07: und da hast du zu Beginn hast du eigentlich die Rohstoffe.

00:13:11: Und die Rohstoffe, das heißt es ist dann zum Beispiel der Kunststoff.

00:13:14: Das ist ein bisschen kupfer als alles was du halt wirklich auf dieser Rohstoffbasis benötigst um den Smartphone herzustellen.

00:13:21: und da liegen wir irgendwo so zwischen fünfzehn bis fünfzehntzig Dollar.

00:13:25: Hängt jetzt natürlich auch vom Rohstoffpreis.

00:13:27: aber lasst uns gerne einmal den Beispiel simpel halten.

00:13:31: Dann fängst du an die Komponenten und Einzelmodule herzustellern.

00:13:35: Jetzt sind es natürlich beim Smartphone Bereich auch schon eine gewisse Elektronik, eine gewissen Komplexität die da plötzlich reinkommen muss um die verschiedenen Schaltkreiseelementen und Platinen zu haben.

00:13:46: Aber was du halt eigentlich in dieser Montage machst?

00:13:48: Du gibst diesen Rohstoffen plötzlich einen Wert dazu und hast plötzlich Module und Komponenten.

00:13:53: Da liegst du dann so irgendwo zwischen ja sagen wir mal dreihundert bis vierhundert Dollar weil das halt auch schon teurere Einzelmodule sind.

00:13:59: Dann montierst du die am Ende in deinem Prozess eigentlich alle zusammen Und hast dann so ein iPhone sagen wir einfach mal vierhundertfünfzig Dollar für den Montage wert in dem Moment.

00:14:10: Und dann gibst du das noch in den Handel und dann gibt der Vertrieb kann da noch Apple Care dazu verkaufen oder sonstige Dienstleistungen, du machst eigentlich erhöhst damit weiter den Wert dieses Produktes.

00:14:20: Was du ja eigentlich wenn man sich jetzt diese Pyramide kann man sich auch sehr schön einfach im Kopf vorstellen?

00:14:26: Du machst über diesen gesamten Prozess baust du einfach mit jedem Montageschritt den du einführst weiter Wert auf.

00:14:34: So, jetzt hast du das Produkt dann in die Nutzungsphase zum Kunden ab und wir lassen jetzt Verschleiß mal kurz aus dem Vorabbruch.

00:14:43: Du gibst ihm eigentlich ein konstantes Wertversprechen mit.

00:14:45: Du kannst damit telefonieren, du kannst damit Zahlen ausrechnen, du kannst Nachrichten schreiben, du kanst auch im gewissen Kontext Spiele spielen.

00:14:52: was da dann in den Produkten natürlich auch passiert ist.

00:14:54: Wir haben jetzt noch digitale Services, digitale Modelle, die damit unterstützen, die man ja auch noch verkaufen kann, je dir das einen gewissen Wert versprechen auch noch aufrecht erhalten.

00:15:05: Und was dann aber am Ende passiert, wenn das Produkt halt irgendwann seine Nutzungsversprechen nicht mehr abgeben kann ist dass wir es irgendwo einreichend im besten Fall natürlich zum richtigen Auffteilung.

00:15:23: Wenn wir dann wieder ins Recycling gehen befinden wir uns eigentlich von den Schritten her wieder vor der Produktion.

00:15:30: Das heißt wir haben hier plötzlich ein Produkt Das, wo vielleicht die Komponenten und da ist zum Beispiel einer der Sprüngepunkte.

00:15:37: Die Komponenten verschleißen natürlich sehr stark unterschiedlich.

00:15:40: Eine Kamera beispielsweise hat natürlich einen ganz anderen Verschleißgrad als der Akku oder das Display Und das hängt dann auch wieder sehr stark von der Nutzung ab.

00:15:50: Wie sieht es mit dem Arbeitsspeicher aus?

00:15:51: Wie sieht das mit dem Prozessor aus der Innendrin verbaut ist.

00:15:54: Und trotzdem geben wir am Ende das Produkt ab und lassen davon dann alles recyceln, was wir damit aber eigentlich machen ist wird zerstören den Wert des vollständigen Produktes weil wir alles bis zum Recycling runter reingeben.

00:16:06: Ich will nicht sagen dass Recycling da nicht schon gut sind oder dass wir da auch noch nicht Potenziale heben können.

00:16:14: Da sind halt auch einfach noch verschiedene Potenziale drin.

00:16:17: Aber die Tatsache, dass wir ein Produkt haben das multikomponentiell oder mit verschiedenen Komponenten und verschiedene Materialien zusammengebaut ist und unterschiedlich verschleißt findet hierbei natürlich keine Betrachtung.

00:16:31: Und da kommt dann halt... Ich höre

00:16:32: Kritik heraus!

00:16:34: Genau ja, das ist halt der springende Punkt.

00:16:36: unser lineares Wirtschaftsmodell in dem wir bisher sehr gut waren vernichtet einfach langfristig wert Und das ist wirklich halt dieses Problem, weil die Kreislaufwirtschaft erst wirklich fundamental ermöglicht.

00:16:49: Die Erhaltung des Produktwertes innerhalb eines Lebenszykluses zu erhalten.

00:16:55: und hier du hast jetzt Recycling angesprochen, Recycle Cotton.

00:16:59: aber das ist eigentlich wenn man mal ehrlich ist erst sogar die neunte Stufe von insgesamt LFR Strategien.

00:17:05: Das heißt wir müssen haben so viele Werte die wir darüber betrachten können Von Refurbish Remanufacture oder auch Direktus Reuse.

00:17:13: Das hat, hat mir mit dem Beispiel eben mit den Fahrzeugbatterien.

00:17:15: Wenn ich es nicht mehr für den Automobilenmarkt gebrauchen kann dann aber als Proverspeicher für erneuerbare Energien und ich nutze die direkt in einem anderen Kontext vor ein Anwendungsfall, für den sie noch geschaffen sind.

00:17:27: Heißrecycling ist gar nicht so das Ding was wir immer machen müssen.

00:17:30: also Wir können halt vorher abbiegen Genau Und für viele Rohstoffe bewirft uns das sogar teilweise weiter zurück.

00:17:38: Also wenn man jetzt ganz ganz weit betrachtet, wirft uns erst so weit zurück, dass wir wieder von vorne einsteigen müssen.

00:17:45: Ja

00:17:45: und dann müsste man jetzt ganz genau sein über CO-Zweilsprechen, über Diesel sprechen, über Verbrauch von anderen Rohstoffen sprechen für die Verarbeitung

00:17:52: usw.,

00:17:53: Ergo ist es nicht immer die schlauste Entscheidung komplett runter auf die Rohebene des Rohstoffs zu gehen sondern vorher versuchen lieber abzubiegen.

00:18:04: okay habe ich verstanden war mir auch noch nicht so klar.

00:18:06: aber da jetzt kriegen natürlich ... diese ganzen Recycle-Labels, alle noch einen bitteren Beigeschmack gerade bei mir im Kopf mit.

00:18:12: Das ist schon mal ganz gut!

00:18:15: Also nur um das ganz kurz einzuheuten... Ich möchte jetzt Recycling an sich nicht kleiner sprechen,... ... weil das Potenzial was im Recyling alleine schon drinsteckt... ...das ist auch nicht schlecht aber es ist im Vergleich zu dem vollständigen Umsatzen einer Zirkularwirtschaft halt schon eher der marginale Teil.

00:18:32: Es ist natürlich immer noch besser als wenn man jedes Produkt von vornherein immer neu herstellen lässt.

00:18:38: Absolut Absolut, aber wenn wir dabei weiter denken.

00:18:40: Wir sind ja auch in einer Konsumgesellschaft.

00:18:41: Ich meine bei Autos geht es ja der Gebrauchtwagenmarkt und macht ja Re-Use klassisch.

00:18:46: Du fährst ein Auto du bist der erste, der es kauft, du kaufst für hunderttausend, dann nimmst du ein bisschen an Wertabkrieg zwei Kratzer.

00:18:52: ich kaufe vielleicht für sechzig tausend Euro weil auch noch mal paar Jahre das wird entstand gehalten.

00:18:56: also wirklich nur die von Fleißteile werden gewechselt.

00:19:00: Alles was man so machen muss, damit das Auto nochmal zehn Jahre fährt dann verkauft.

00:19:03: Ist für dreißig tausend an dem Wert des Autos und auch an den philosophischen Wert von A nach B zu kommen.

00:19:09: mobil zu sein hat sich ja erst mal nichts geändert der da nicht abgenommen.

00:19:13: nur unsere drei Gefühle sind halt komplett anders.

00:19:15: du warst stolz auf die Zeit des Neubagens.

00:19:17: ich war vielleicht Besitzer eines eines guten Gebrauchten oder geht es immer so weiter am Ende des Tages.

00:19:23: hoffentlich landet es dann bei jemandem.

00:19:25: denen ist egal wie alt ein auto ist weil er einfach sagt Ich brauche kein neues und will gar nicht so viel Geld dafür ausgeben.

00:19:31: Das tappt ja bei den Sachen schon ganz gut, weil bei Klamotten schon mal weniger gut, obwohl Second Hand immer wieder mal gut ist und immer wieder einmal angesagt, besonders bei ganz teuren Sachen.

00:19:44: Und mir fällt so spontan auch noch vielleicht ein Ökopapier- und Getränkeflaschen.

00:19:52: So dann hört das schon für mich auf – bei Reuse bzw.

00:19:56: aktive Wiedereingliederung in Produktion und Wertschöpfung.

00:20:02: Alles andere, wenn ich jetzt mal so spontan bin bei Möbeln gibt es vielleicht auch noch einen Second-Use-Markt aber das wird halt relativ wenig.

00:20:10: sind wir da dafür nicht gemacht oder sind das einfach so Ideen die generell auf dem Papier gut klingen aber nicht so gut in der Umsetzung sind?

00:20:19: Also wie hoch kann so ein Second Use Grad zum Beispiel sein im täglichen Leben?

00:20:24: Gibt's da was drüber?

00:20:29: Wie hoch?

00:20:30: Kannst du die Frage vielleicht so ein bisschen mit einem Wert beziffern, dass ich weiß was du gerade suchst.

00:20:36: Ja, ich frage mich also kann ich diesen Wert hochhalten?

00:20:38: Kann ich zum Beispiel sagen das X Prozent der Dinge, die ich im Alltag nutze, vielleicht nicht neu sein müssen ohne dass meine Leistung oder mein Leben an Qualität verliert?

00:20:48: Also beim Laptop kann ich es sicherlich machen wenn er jetzt nicht in großartig Rechengeschwindigkeiten nachlässt.

00:20:53: bei dem Telefon kann nichts machen, bei einem Auto kann nichts Und dann fehlt mir schon ein bisschen die Fantasie.

00:21:01: Dann hört es bei mir schon wieder auf.

00:21:04: Zwei Einwände dazu, natürlich betrachtest du jetzt erstmal dich halt als direkten Erstkonsumenten bzw.

00:21:10: halt auch als persönliche Betrachtung?

00:21:17: Ein Beispiel, was wir bei uns zum Beispiel in einem Forschungsprojekt drin haben ist das Thema Waschmaschinen der Kreislauf-Wähigkeit.

00:21:22: Das heißt alles, was natürlich im starken Bereich Maschinen drinnen ist, ist dafür natürlich deutlich prädestinierter als andere Waren.

00:21:30: also klar.

00:21:31: Wir haben jetzt schon den Refurb beigebracht mit dem wie kriegen wir das eigentlich im Smartphone und im Elektronikbereich hin?

00:21:37: Dass die Automobilbranche ein sehr spannendes Themenfeld ist.

00:21:41: Wir haben auch bei uns Erfahrung halt in dem Bereich von den also größeren Maschinen, das heißt zum Beispiel Waschmaschinen.

00:21:50: Damit können wir natürlich halt auch gewisse Transferleistungen überbringen noch rüber in die Küche z.B.

00:21:54: zur Spülmaschine oder zum Kühlschrank.

00:21:57: was aber viel spannender dabei ist es nicht der Bito C Markt sondern der BtoB-Markt wo du Rahmenverträge hast, wo du einen Kontext hast indem du die Kreislauffähigkeit wirklich mit einbringen kannst.

00:22:10: Und zwar was meine ich jetzt damit, was hier natürlich auch mit drin steckt und was eigentlich eine der großen Schwächen beispielsweise von Refurbt ist.

00:22:18: Also Schwäche im Sinne von das ist noch nicht hundertprozentig das, was wir unter der Zukunft in der wertsteigeren Kreislaufwirtschaft sehen wollen.

00:22:27: Refurb funktioniert ja sehr oft zu Ruf!

00:22:30: Das heißt, ich wiederum bin mit meinem Smartphone aktuellen Stadium da nicht mehr zufrieden und ich sende das dort eine um dem die Chance zu geben noch ein zweites Leben zu bekommen.

00:22:38: Ich muss aber aktiv jemandem haben der sagt ich möchte das Smartphone dahin abgeben.

00:22:43: Unsere Vision ist eigentlich dass wir wegkommen von diesem ich besitze ein Produkt oder ich verkaufe dir das Produkt sondern ich gehe über zu ich verkauf es dir als Dienstleistung als Service und habe dadurch dann die Möglichkeit Produkt auch irgendwann wieder an mich in mein Kreislaufsystem, in meinen Kontext mit reinzubringen und dadurch halt auch überhaupt die Möglichkeit zu haben das wirklich aktiv zu mir zurückzuführen.

00:23:11: Weil das was da jetzt natürlich dahinter steckt ist wir haben eine sehr gute Supply Chain wieder in die Vorwärtsrichtung aber noch nicht gut ausgebaut.

00:23:20: in wie gehe ich eigentlich in Reverse Logistics vor?

00:23:22: also Wie kann ich denn das Produkt wieder aktiv vom Kunden zurückholen?

00:23:26: Zu mir aufbringen ... dann da aufbreiten und auch meine Lieferanten mit an Bord holen.

00:23:31: Das ist eine der erheblichen Fragestellungen, die wir schon in der Kreislaufwirtschaft haben... ... aber natürlich halt noch mehr für wie kriege ich das denn dann überhaupt profitabel und Geschäftsmodell gestaltend hin?

00:23:44: Und es hat gesagt, also klappt bei Autos und bei Rollern zum Beispiel ganz gut.

00:23:48: Überlasse ich einen Teil der Gesellschaft zur endgeltig Nutzung.

00:23:52: Jeder kennt die Scooter an der Straße.

00:23:54: oder welche Car Sharing-Modelle Hast du recht?

00:23:58: Es gehört mir.

00:23:59: Ich überlasse es dir, du kannst das nutzen dafür zahlst du ein bisschen.

00:24:01: was genießt den Vorteil aber es muss jetzt quasi nicht bei dir in deiner persönlichen Bilanz auftauchen.

00:24:08: Du hast dafür nicht den gesamten Preis ausgeben.

00:24:11: Ja, hast du Recht bereitstellen ist eine Sache.

00:24:13: zurücknehmen warten und gewährleisten dass es morgen übermorgen nächstes Jahr noch bereitgestellt wird ist natürlich eine ganz andere Herausforderung was dann wiederum sich erheblich auf dem preis und die ganze ganze Handlinge an außen wirkt.

00:24:27: Aber guter Gedanke.

00:24:30: Sozialistischer Gedanken im positiven Sinne, Dinge bereitstellen für die Gesellschaft, die es dann quasi nur für eine Periode X nutzt um selber Wertschöpfung zu betreiben in Form von was auch immer es am Ende ist warum ich's behalte.

00:24:46: Genau.

00:24:47: Guter Gedankel.

00:24:48: Ein Beispiel dafür wäre zum Beispiel das Thema Heidelberger Druckmaschinen.

00:24:53: Die haben tatsächlich ihr Geschäftsmodell dahin geht angepasst dass sie dir bzw.

00:24:57: ihren Kunden jetzt nicht mehr direkt das die Anlage, die Maschine verkaufen sondern wirklich halt Paper Outcome also dann die exakte Kostenkalibration pro Druckburgen an ihre Kunden anbieten und dafür dann die Maschinen- und Anlagen zur Verfügung stellen.

00:25:12: Das gibt denen natürlich die Möglichkeit dass diese eigene Maschine in dem eigenen Wertekosmos erhalten bleiben und dass man da natürlich auch sowohl die Kreislaufigkeit bzw.

00:25:23: auch die Wertsteigerung ermöglichen kann und das ist ja unsere zentrale Vision, wo wir hin wollen.

00:25:29: Und dass es wirklich eine multidimensionale Transformation ist weg von linearen Wirtschaften hinzu – ich betreibe eine Kreislaufwirtschaft, die für mich auch noch die Möglichkeit bietet, dass sich a-resilienter bin, weil ich plötzlich nicht mehr vom volatilen Rohstoffpreisen einem hohen Energiemarkt abhängig und da sehen wie einfach auch die Zahlen, die dahinter sind?

00:25:51: Und die mir das dann aber auch über mein neues Geschäftsmodell ermöglichen, dass ich wegkomme von.

00:25:57: Ich verkaufe dir wirklich für sich das Produkt und verliere dabei die Kontrolle.

00:26:00: sondern hinzu wie kriege ich das eigentlich hin?

00:26:03: Dass ich in Verträge überführen kann mit meinen Kunden Und es dann einfach ermögliche halt wirklich das Produkt in meinem Lebenskosmosal zu bleiben, um diese Kreislauffähigkeit überhaupt durchzuführen.

00:26:15: Die Kreislaufwirtschaft ein anderes Beispiel.

00:26:18: Leistung und quasi leasing versprechen wir uns aus dem Automobilbereich kennen.

00:26:23: Wartung, Inspektionen, Verschleißteile werden ausgewechselt, das Auto wird nicht mehr ich nutze es.

00:26:27: Verstehe ich in der Maschinenbauindustrie?

00:26:29: guter Gedanke?

00:26:30: Genau!

00:26:30: Ein Beispiel dafür sind auch Teilbord-Services.

00:26:33: die haben mit Flickstrain zusammen eine gemeinsame Modernisierung gemacht wo sie hundertvierzig ehemalige deutsche Bahnwagen aus den Sechzigern und Siebzigern sich wieder genommen haben.

00:26:45: Und haben die komplett wieder neu aufbereitet, das heißt neue Sitze neutische, neue Komplettinstallationen auch mit WLAN ausgestattet.

00:26:55: Das war ein Projekt im Wert von seventy vier Millionen Euro.

00:27:00: Und weil die das aber halt in diesem Kreislauf-Wirtschaftsgedanken drin hatten, haben sie gegenüber einer Neukosten oder im Vergleich zu einer Neubeschaffung in diesem Wert, haben die ihre Kosten um sechsensechzig Prozent reduziert.

00:27:14: Und alleine hieran merkt man doch auch schon wie viel Wert auch in Gegenständen erhalten ist, die wir eigentlich als Shot abstempeln.

00:27:23: Hätte ich hätte sich gedacht, also sechseinzig Prozent ist ohne jetzt die exakte Zahl zu können, aber prinzipiell erstmal viel ... und für die deutsche Industrie, die ja... ... extrem leidet.

00:27:36: Ich glaube das ist ganz gut!

00:27:38: Wenn wir jetzt mal diesen Gedanken und den Titel der heutigen Folge mal weiter spinnen geht es ja um die verbesserte Wettbewerbsfähigkeit von deutschen Unternehmen oder vom Standort Deutschland.

00:27:47: Wir haben natürlich ein paar sehr große Sektoren bei uns.

00:27:50: Das ist Energie Da haben wir unsere Abhängigkeit in den letzten drei Krisen gespürt und gefühlt hat sich da jetzt nicht so wirklich viel getan.

00:28:00: Wir haben natürlich das Auto.

00:28:02: Klar, wir sind glaube ich immer noch Nummer eins oder Nummer zwei Maschinenhersteller weltweit.

00:28:07: Ich glaube mittlerweile Nummer zwei.

00:28:09: und aber deutsche Maschine sind halt, ich glaube nongefochten was die Qualität angeht... ...und auch die Genäuigkeit.

00:28:16: Und wenn wir da mal bleiben, was ja einen enormen Anteil der deutschen Arbeitsmarktes ausmacht, werden wir Millionen von Menschen, die in der Zulieferung Industrie, Automobilindustrie und Maschimanustrie arbeiten.

00:28:30: Wie schaffen wir solche Gedanken der wertscheilenden Kreislaufwirtschaft umsetzbar rein zu bekommen in die Wirtschaft, um die Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen?

00:28:41: Nehmen wir mal ein konkretes Beispiel.

00:28:43: Du hast jetzt Heidelberger Drohtmaschinen genannt, finde ich sehr interessanter.

00:28:46: Gedanke macht natürlich am Ende nur Sinn wenn du den Kunden hast über die Zeit natürlich so viel bezahlt und so ein Output braucht dass sich die Herstellungskosten in der Maschine die Inschaltkosten, Inschallhaltungskosten usw.

00:28:57: ... alle rechtwertig, kriegt man glaube ich noch hin.

00:29:01: Weil es da glaube ich vom Produktportfolio gar nicht so viel ist im Vergleich zu VW vielleicht... ... der zehn, zwölf Marken hat LKWs, Motorräder, Autos,... ... große Voluminaluxus-Autos und so weiter.

00:29:16: Kann das die Rettung sein oder ein großer Baustein zur Rettungen der Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie?

00:29:22: Wenn wir jetzt mal auf einzelne Branchen gehen.

00:29:25: Und was müsste so einen Autohersteller in Deutschland...?

00:29:28: machen, wo du sagst gibt's Studien zu haben wir auch so geforscht.

00:29:33: Wenn ihr ABCD macht dann ist eure Wettbewerbsfähigkeit um X gestiegen was wiederum euch sehr viel interessanter macht in der Weltwirtschaft.

00:29:52: also ja wir sehen ja einfach auch dass die.

00:29:56: bleiben wir mal bei der deutschen Automobilindustrie dass die natürlich gerade in dieser Krise auch sehr strukturell leidet und wir sehen hier einfach auch neue Wettbewerber, die auf dem Markt kommen.

00:30:07: Wir sehen hier plötzlich schwierige Bedingungen, die auch von zu kommen mit erhöhten Rohstoffpreisen und das ist auch einfach ein sehr hoch energetischer Bereich wenn wir uns die gesamte Wertschöpfungskette eines Automobils betrachten.

00:30:21: Und da ist es beispielsweise auch eines der Themenfelder wo wir sehr deutlich sehen, dass eine Kreislaufwirtschaft an sich auch mit Wertsteigerungen betrieben werden kann.

00:30:32: Weil die Produkte sind einfach sehr langlebig in diesem Kosmos verankert.

00:30:38: Also es ist jetzt nicht wie ein Smartphone wo man sagt das gibt man alle zwei drei Jahre ab oder gibt es einen neuen, selbst wenn man das jetzt optimalerweise alle den Refurbished Markt zuführen würde sondern so das durchschnittliche Auto auf deutschen Straßen ist halt achtzehn Jahre alt Oder es verbleibt dann halt wirklich bis zu achtzehn Jahre in diesem Kosmos, ich korrigiere die Aussage.

00:31:01: Ja und das ist natürlich schon ein sehr langer Zeitraum.

00:31:05: eines der großen Visionen die wir in der Automobilindustrie haben ist tatsächlich dass man weg kommt auch von der... ...inkrementellen Basis sondern dass man wieder hin kommt zu wie können wir das Auto eigentlich so modular aufbauen?

00:31:20: Dass wir es schaffen Wertsteigerungen und Kreislaufwirtschaft miteinander zu vereinbaren.

00:31:25: Und diese Upgrade-Fähigkeit durchzuführen, weil um das halt wirklich betreiben zu können,

00:31:31: d.h.,

00:31:31: die Kreislaufwirtschaft an sich muss ich erst mal ein Produkt haben bei dem ich in der Lage bin sehr einfach, die Produkte, die ich austauschen möchte, wirklich zu demontieren.

00:31:39: D.h.

00:31:40: Ich muss beispielsweise auch meine gesamten Verbindungselemente daran anpassen dass ich wieder löstbare Schraubverbindungen dem Klebeverbindung fortsiehe.

00:31:50: Das heißt, ich muss neben dem Montageprozess auch immer den Demontage-Prozess dafür direkt berücksichtigen.

00:31:56: Und ich muss die Möglichkeit haben dass sich dieses Knowhow in meinem Unternehmen ansammeln kann weil plötzlich Produkte wieder auf meine Fertigungslinie kommen die aber eigentlich schon seit zehn, zwanzig Jahren vielleicht nicht mehr neu gefertigt werden und das ist auch ein riesen Thema.

00:32:08: das heißt wenn wir jetzt entweder mal beim Auto oder bei der Waschbischene bleiben da kann es sein dass ein Produkt wieder zurück kommt was jemand anders vor fünfundzwanzig jahren vielleicht montiert hat.

00:32:18: Das ist natürlich auch eine Riesenherausforderung, dass derjenige, der jetzt neu da an meinem Band steht versteht wie muss ich das denn eigentlich demontieren und wie gehe ich damit um wenn ich plötzlich vier verschiedene Modelle hintereinander habe?

00:32:28: Das wäre meine Frage.

00:32:29: Wie schaffen wir Innovationsführerschaft, wenn wir solche Kreisläufe aufrecht halten?

00:32:35: weil am Ende des Tages ist es ja auch so, dass die Fähigkeiten manchmal fehlen, die Technologie hat sich erweitert Autos noch reparieren, aber an die ganz neuen Modelle würde ich mich jetzt... Also ich weiß nicht ob ich mich dran trauen würde.

00:32:51: Ich meine die gehen ja auch weniger kaputt und wenn dann kostet es mich ja nicht zum Service zu fahren.

00:32:55: Aber prinzipiell hat das ja heute was ich meinen Kindern vielleicht über eine Auto Reparatur beibringen würde relativ wenig mit dem zu tun, was ich mal gelernt habe und umgekehrt.

00:33:08: Das ist ja nur B to C im WTB Bereich.

00:33:10: Eine Waschmaschine hält deutlich länger als zehn Jahre.

00:33:13: Ein Auto sagt es, er hält achtzehn Jahre durchschnittlich.

00:33:17: Viele andere Dinge wahrscheinlich auch mehr als ein Dekade was ja heißt dass alle paar Jahrzehnte gibt's einen Generationswechsel.

00:33:24: und ich frage mich an der Stelle wie schaffen wir die denn den Wissens-Transfer aufrecht zu erhalten?

00:33:32: Und dafür zu sorgen das auch der Azubi heute die Waschmaschine in zehn Jahren vielleicht reparieren kann, Konstrukteur konzipiert hat und wenn der mal in Rente ist, dass der Azubi heute gerade anfängt.

00:33:48: In der Lage ist das auch mal zu reparieren.

00:33:52: Also gibt es da Einblicke oder... Das sind eher so Konzepte weil ich würde jetzt unterstellen Wissens-Mobilität im Unternehmen und Sicherung.

00:34:02: Schwieriges Thema!

00:34:04: Ja, das ist tatsächlich ein schwieriges Thema als Wissenmanagement.

00:34:06: Und daneben grade werden wir transgenerational betrachten immer ... in ein schwieriges Umfeld und gerade da sehen wir das schon als eine der zentralen Herausforderungen.

00:34:16: Ich will jetzt nicht sagen, dass es die größte Herausforderung weil dafür hängt das zu sehr von der Branche ab aber... Wir erleben da, dass ist schon sehr zentrale.

00:34:24: wichtig ist,... Die Montageanleitung bzw.

00:34:27: auch die Demontageanleihtung dann so zentrall... Zu verankern, zu verbauen und zu archivieren, dass sie wieder zu grüßfähig ist.

00:34:36: Und hier können natürlich auch digitale Technologien sehr stark bei unterstützen.

00:34:40: Wir haben in unserem Ökosystem einen Demonstrator aufgebaut, der an diesem Beispiel Waschmaschine zeigt wie ich mit gezielter Kameraführung die Demontage eines veralteten Produktes ermöglichen kann um zu dieser Zustandsinspektion überhaupt zu kommen.

00:34:58: Und das ist natürlich halt eines der Themen, die dafür fundamental wichtig sind.

00:35:03: Das heißt ich muss erst mal den Menschen haben, der versteht okay wie baue ich das auseinander?

00:35:07: und ich muss dann zusätzlich auch noch die Möglichkeit haben zu verstehen in welchem Zustand befinden sich denn die einzelnen Komponenten um die R-Strategie zu bestimmen.

00:35:15: Ist beispielsweise jetzt die Pumpe in der Waschmaschine?

00:35:17: Ist sie in einem Zustand dass ich direkt wieder verbauen kann?

00:35:20: Braucht ihr vielleicht neue Pumpenblätter?

00:35:23: oder Wie ist dieser Zustand?

00:35:25: Oder muss ich die tatsächlich doch zum Recycling zurückführen, einfach weil hier so dermaßen verschlissen ist.

00:35:30: Das heißt, ich muss plötzlich auch noch Know-how aufbauen um Produkte besser zu bewerten können.

00:35:36: und wenn ich das nicht nur menschlich machen möchte wie kann ich das vielleicht mit digitalen Technologien unterstützen.

00:35:42: Stichwort Digitaler Zwilling, digitale Produktakte.

00:35:45: Das heisst Ich kann hier dann wirklich darüber nachvollziehen was hat diese Komponente dieses Produkt eigentlich erlebt dass es mir dann einfach technisch unterstützt ermöglicht besser zu bewerten.

00:35:56: Wie ist der Status dieser Komponenten und wofür kann ich sie noch benutzen?

00:36:02: Okay, habe ich verstanden.

00:36:05: Ich kann mir auch denken das KI da extrem helfen kann, da nochmal einen Schritt nach vorne zu gehen.

00:36:13: Und dieses Wissen könnte man ja... Also ich hab' ja die Theorie dass man Wissen verkaufen muss in Zukunft weil einfach bevor sich jedes Unternehmen mit seinen eigenen Daten beschäftigt finde Und ich bin davon überzeugt, dass wir in die eine Zukunft gehen, wo sehr viele Wirtschaftsteilnehmer aus einem Bereich oder aus einer Branche stelle das zusammen wie du es magst.

00:36:34: Daten von anderen nutzen müssen um einfach eine Zukunft zu haben.

00:36:39: also Die Herstellung eines Autos darf gerne mit dem Herrscher deiner Waschmaschine geteilt werden und vielleicht daraus Erkenntnisse für die Herstellung einer neuen Wasch Maschine abzuleiten und umgekehrt auch Ich glaube gar nicht so weiter in Zukunft einen europäischen Datenmarkt haben, wo viele Akteure – nicht alle aber bestimmte Akteuren mit einander Daten hin und her schieben werden um zu lernen.

00:37:03: Und vielleicht auch Produktinnovation voranzutreiben was ja wichtig wäre und was ja auch tatsächlich Monetarisierungsmöglichkeit wäre wenn man das Wissen heute schon bereit stellt.

00:37:16: Das Wissen aufbereiten kann.

00:37:18: transferierbar macht und auch lernbar macht für Generationen, nicht Branchen.

00:37:23: Insider finde ich an der Stelle ganz gut.

00:37:27: Und mit dem Bereich auf den Arbeitsmarkt finde ich abskilling relativ einfach.

00:37:33: dann wenn es da so eine Art Wiki gibt wo ich sage ja gut ich komme vielleicht aus der Konstruktion das weiß ich von welchem Gerät aber verstehe auch dass ein Schaltkreis in einer waschbüschende so ähnlich funktioniert wie wieder schaltkreise von einem Schreckbiger.

00:37:48: Und am Ende des Tages habe ich vielleicht auch eine ganz andere Basis, um mir dieses Wissen anzuhalten.

00:37:52: Ich finde es sehr interessant, um die Risiken abzuwählen, die ja immer wieder kursieren, dass mit Umstellung auf das E-Auto in Deutschland hunderttausende von Menschen ihren Job verlieren.

00:38:04: werden wir uns nicht drum kümmern?

00:38:05: und das Risiko sehe ich auch.

00:38:06: Vielleicht nicht so groß aber prinzipiell ist es nicht zu vernachlässigen.

00:38:14: Woran hakt's?

00:38:16: können wir das noch nicht oder noch nicht so flechend denken.

00:38:18: Ich habe das Gefühl, über das was wir gerade so sprechen sind tolle Ideen.

00:38:22: ich glaube ganz viele schlaue Menschen wissen das auch.

00:38:25: aber so richtig fleckendeckend ist das glaube ich noch nicht irgendwo angekommen.

00:38:28: Wo stehen wir uns im Weg?

00:38:29: Ist es regulatorik?

00:38:30: Is es Faulheit?

00:38:32: Ist dass wir wieder mal über Spaltmaße diskutieren als über Komponenten?

00:38:37: Woran liegt's?

00:38:39: Das wiederum hängt natürlich dann sehr einfach von der Branche ab, in der wir uns gerade bewegen.

00:38:43: Eines der zentralen Elemente für diese wertsteigende Kreislaufwirtschaft und was wirklich fundamental so verankern ist auch das Verständnis.

00:38:52: wo habe ich überhaupt also mein Unternehmen das Potenzial?

00:38:54: Und kann nicht meine ganzen Lieferanten um meine Kunden mit an Bord ziehen die das dann halt auch so in diesem Maße durchführen?

00:39:04: Was man jetzt vielleicht auch einfach schon rausgehört hat ist, es gibt Unternehmen die haben schon eine gewisse Reise hinter sich.

00:39:10: Die haben eine Transformation durchgeführt zum Beispiel hin vom Verkauf zuhin zum Service.

00:39:17: Es gibt Unternehmen wie Caterpillar, die sind hingegangen und sind in den Bereich Dream Manufacturing eingestiegen und haben das bei sich als Geschäftsmodell etabliert.

00:39:25: aber kreislaufwirtschaft komplett durchzubetreiben is so eine multidimensionale Transformation Betrifft einfach so viele Ebenen und das miteinander zu harmonisieren.

00:39:38: Das ist einfach ein sehr, sehr langwieriger Prozess wo auch aktuell noch sehr stark unklar ist.

00:39:44: Wo ist dann eigentlich mein Returner an den West?

00:39:47: Also wir sehen den Returnern...

00:39:48: Erzähl mir doch nix!

00:39:49: Ihr seid doch ne Uni, ihr seid ja ne Forschungsantrag, ihr habt doch bestimmten Assessment oder eine Vorlage wie ich das kalkulieren kann.

00:39:55: Ja also wir haben tatsächlich verschiedene Angebote hin in der Kreislaufwirtschaft, beispielsweise Circle Experience Days bis hin auch zum Big Picture oder die Umsetzung eines Pilotprojektes wo wir einfach darstellen können wie groß das Potenzial ist.

00:40:10: Aber man muss halt so viele Akteure an Bord ziehen... Das ist einfach aktuell.

00:40:16: noch schwierig zu greifen ist für diese Unternehmen.

00:40:18: und was dann natürlich auch nicht vergessen darf, das setzt zwar regulatorisch angesprochen.

00:40:22: Und das Thema Kreislaufwirtschaft ist jetzt eins, was in den letzten vier fünf sechs Jahren grundsätzlich schon deutlich mehr Fahrt aufgenommen hat.

00:40:28: aber dahinter gibt es plötzlich Fragestellungen die einfach aufgekommen sind, die man bisher auch fundamental wichtig sind wo man aber noch nicht die Antworten kennt.

00:40:36: wenn wir mal das Beispiel nehmen Du hast was natürlich sehr wichtig ist, um zu verstehen.

00:40:40: Was hat ein Produkt erlebt?

00:40:41: In welchem Zustand befindet sich das Beispiel?

00:40:44: digitaler Produktpass?

00:40:46: und bis hierhin ist es so wenn ich sehr linear wirtschafte oder in dieser Linearwirtschaft einfach drin bin dann gebe ich am Ende einfach immer die Daten linear weiter.

00:40:54: wie gehe ich denn eigentlich um?

00:40:56: was brauche eigentlich mein Zulieferer wieder zurück Wenn nicht dem seine Komponente zurückliefern?

00:41:00: welche Daten aus dem digitalen Produkt pass Liefer muss ich mit liefern?

00:41:04: Welche braucht er?

00:41:05: wo übergebe Ich die Hoheit ab?

00:41:07: Und das heißt, welche Rolle, welchen Dimensionsgrad mein Akteur plötzlich neuerdings ein.

00:41:14: Und das sind so fundamentale Fragestellungen, die einfach auch mitbeantwortet werden müssen.

00:41:17: Damit ich genau weiß wie ich das komplett umsetzen kann und deswegen... Das ist zu Beginn der Folge auch ganz wichtig gesagt worden dieser Weg in die wertsteigernde Kreislaufwirtschaft ist so eine fundamentale Transformation.

00:41:29: Das ist nicht einfach nur schnell gemacht sondern es ist wirklich ein Prozess auf dem wir uns vermutlich mehrere Jahre Jahrzehnte auf den Weg begeben müssen vermutlich dann erst einzelne Wirtschaftszweige, einzelne Betriebe, einzelnen Unternehmen und dann am Ende alle mitziehen zu können.

00:41:46: Vielleicht schon, daran kommt mir, muss ich an meine Vorlesung in Recht denken Produkthaftungspflichten und Gewährleistungspflichten.

00:41:55: also wer ist Hersteller von einer Komponente zum Beispiel?

00:41:59: Und wer hat es dann weiterverarbeitet?

00:42:01: Also wo geht da quasi die Haftums Haftung über und wo nicht, hast du absolut recht um zu fragen die wir definitiv noch nicht gelöst haben in Deutschland.

00:42:10: Also kann man ja auch nicht vorstellen dass auf europäischer Ebene gelöst ist und auch nicht immer ganz klar ist bin ich jetzt für den Rohstoff verantwortlich oder bist du jetzt verantwortet weil der Rohstoff schon verarbeitest hat?

00:42:20: am Ende des Tages?

00:42:23: Und zurück ja auch dann nochmal dann wird es ja auch wieder verbunden hat.

00:42:27: Kann ich mir vorstellen das es Probleme gibt seit der Forschungseinrichtungen.

00:42:32: Lassen Sie mal ein paar Zahlen da, wie groß kann man das irgendwie messen?

00:42:39: Kann man sagen wie groß oder wie viel Potenzial in Euros oder in gesparten Stunden?

00:42:45: ich weiß es gar nicht.

00:42:47: gibt es denn wenn wir flächendeckend in der Lage wären unsere Kreislaufwirtschaft.

00:42:54: Ich sage mal, um X zu erhöhen oder die Möglichkeiten zu nutzen, die wir heute hätten würden wir Geld sparen und mehr Geld verdienen.

00:43:01: Wie mäßt ihr das an der Stelle?

00:43:04: Du möchtest von mir eine Zahl haben.

00:43:05: ich kann dir gerne eine Zahl geben zum Thema Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit nachhaltiger Produkte.

00:43:12: Wir sehen tatsächlich das Potenzial, dass wir bis zu Zirkuläre Wertschöpfung bis zu dreihundert Milliarden zusätzliche Brutto-Wertschöpfungen betreiben können und einen Jobaufbau von ungefähr siebenhunderttausend neuen Stellen.

00:43:26: Jetzt hast du mal zwei Zahlen vor mir!

00:43:27: Das ist natürlich auch einfach im Einzelnen sehr unterschiedlich weil wir sehr unterschiedliche Branchen haben, sehr unterschiedlichen Geschäftsmodelle und Segmenten, d. h., es wird sich im Einzeln unterscheiden.

00:43:35: aber das sind die zwei Zahlen, die dir die Webwärtsfähigkeit darstellen können.

00:43:40: Bei zeitgleichiger, nach bei zeitgreicher Ressourcenminderung also bis zu achtzig Prozent weniger Energie und siebzig Prozent wenige Abfall was natürlich hundert Tonnen weniger Rohstoffbedarf erforderlich machen.

00:43:50: Und das alles nur weil wir endlich verstanden haben wie wir Produktlebenszyklen länger erhalten Bestandsmaterialien deutlich im System halten und auch wieder verwenden können.

00:44:01: Okay in neun Jahren dreieinhalb Milliarden ist kann man sich merken kann man vorstellen Plusminus, ja mag sich gerne bis dahin noch ein bisschen in irgendeine Richtung verändern.

00:44:11: Aber auf jeden Fall beides sehr ernstzunehmende Möglichkeiten und Zahlen.

00:44:14: Neun Jahre ist nicht lang.

00:44:17: Und dreieinhalb Milliarden ist eine sehr große Zahl aber auch eine sehr sehr große Zahle die glaube ich der deutschen Wirtschaft auf jeden fall gut tut.

00:44:26: bei achtzehn Prozent weniger Rohstoffverbrauch Energieverbraucher etc.

00:44:30: kann man sich erst glaube ich ausdenken wie hoch die Marsche sein kann wenn man von den jetzigen oder aktuellen Preisen ausgeht Wobei einiges... Ich glaube, das ist auch so ein bisschen ... Wenn ich jetzt mal so überlege.

00:44:43: Ich hatte dann wocheneinander mit ein paar Leuten gesprochen einfach so ein bißchen allgemein gesponnen die mir dann gesagt haben wir dürfen nicht an jeder Stelle optimieren.

00:44:51: also Die Last Mile.

00:44:53: ja im Versand zum Beispiel ist immer Lkw und immer Diesel aktuell.

00:44:59: Das müssen wir jetzt auch nicht optimieren, weil das Ding was mir jetzt mein tausend Euro-Fernseher nach Hause bringt ob das jetzt mit zwei Euro vierzig getankt wird oder mit zwei ist natürlich ein großer Unterschied.

00:45:08: Aber macht den ganzen Braten am Ende nicht fett.

00:45:11: Fettfitter braten natürlich wenn die Verpackung vernünftig ist, wenn der Fernseher vielleicht günstiger wird und so weiter.

00:45:18: Wenn ich da nochmal zwei Euro sparen kann für alle Beteiligten dann ist es wichtig Man muss mich auch nicht über den LKW aufregen.

00:45:24: Über den kann ich mich gerne aufrehen, wenn es um CO² und Verkehr geht.

00:45:27: Aber das wäre an der Stelle falsche Optimierung.

00:45:30: Ich glaube mit dreieinhalb Milliarden und neun Jahren kann man sich vorstellen dass es halt nicht detailliert ist sondern wirklich mal ganz grob über die großen Akteure dieses Landes oder von Europa und was dich und mich vielleicht in unserem Alltag unmittelbar betrifft.

00:45:50: Greifbare, greifbare Geschichte.

00:45:55: Wie kommt man eigentlich daraus zu solchen Sachen zu forschen?

00:45:59: Muss man dafür ein bestimmtes Gen in sich haben und muss man detailliert so einen Analyst sein der sagt ich will mir Gedanken machen die sich kein Mensch macht.

00:46:09: Ich finde es ja gut dass ihr dazu forscht aber am Ende des Tages habe das Gefühl bei jeder Frage die Ihr beantwortet tauchen zwei neue Fragen auf die ihr beantworten müsst.

00:46:17: Ja aber das ist ja erstmal Das ist ja erst mal prinzipiell Forschung an sich.

00:46:23: Also man merkt daran, dass man sich einfach in der Forschung befindet, das man sehr häufig auf die Antwort einer Frage erstmal zehn neue Fragen halt aufkommt wo man sagt euch habt doch gerade schon eine Frage beantwortet wieso muss jetzt noch zehn neue fragen beantworten?

00:46:40: Das Themenfeld was wir hier drin einfach sehen ist und das ist leider so ein leicht traurige Zahl Wir sehen ja bei im Bereich der Nachhaltigkeit einfach, wenn wir uns anschauen wie viele CO-Zweihemissionen wir jährlich verursachen.

00:46:53: Und ich weiß gar nicht ob du es wusstest, das war ja, äh neunzehnundneinzig waren das noch tausend zweieinhalb Millionen Tonnen CO-zwei-Equivalente.

00:47:02: und wir haben jetzt auch mit dem Kyoto Protokoll, mit dem Pariser Klasikmar Abkommen von zwei Tausend Fünfzehn Ziele uns zu zielen verpflichtet wo wir jetzt halt feststellen.

00:47:15: Das ist ein sehr, sehr aufwändiger Weg dahin zu kommen.

00:47:17: Ich meine Deutschland möchte ja bis zweizigfünfvierzig klimaneutral sein.

00:47:21: das ist noch aktuell das Ziel.

00:47:24: und wenn du mal so ganz kurz schätzen möchtest Wenn wir uns den EU Green Deal von zweitausend neunzehn anschauen gibt man eine zahl ab was glaubst wie viel prozent aller Ziele jetzt noch on track sind beziehungsweise nicht mehr an track sind

00:47:35: Nicht mehr und check würde ich.

00:47:38: wenn mich schon so fragt würde ich sagen über siebzig Prozent.

00:47:41: Knapp achtzig Prozent aller Ziele sind aktuell nicht mehr on track.

00:47:44: und innerhalb von fünf Jahren haben wir es geschafft, dass wir das Projekt nachhaltig nachhaltige Transformation mit so schwierig zu betreiben.

00:47:55: Dass wir eigentlich bei dem Ziel was wir beim Projekt was wir über knapp dreißig Jahre betreiben wollen innerhalb von fünftjahren achtzig prozent der ziele in den Sand setzen.

00:48:03: Das muss man auch erst mal schaffen.

00:48:04: wie sehen einfach.

00:48:05: wir sehen natürlich die Anstrengung die deutsche Wirtschaft braucht, um überhaupt bis zu diesem Stadion zu erreichen.

00:48:10: Ich meine, in den zwanzig, vierundzwanzig lagen wir noch ungefähr bei sechshundertvierzig Millionen Tonnen CO₂-Ewiggebervalente.

00:48:15: Das heißt, wir haben zwar achtundvierzzig Prozent reduziert aber das reicht halt selbst in diesen Prozess noch lange nicht.

00:48:21: und hier deswegen da kommt einfach der Gedanke okay müssen wir vielleicht fundamental etwas verändern?

00:48:27: Um diesen restlichen Weg einfach zu stärkern.

00:48:30: Bei uns kommen wir halt auf das Ergebnis, dass wertsteigernde Kreislaufwirtschaft und ich werde gleich auch noch beziehen was Wertsteigernd in dem Kontext eigentlich genau dann bedeutet.

00:48:39: Dass es halt das Potenzial hat, achtzig Prozent der CO² Emissionen zu reduzieren und damit halt wirklich diese Nettoziele zu erreichen.

00:48:48: weil wir müssen unsere Anstrengung in der Hinsicht halt einfach deutlich erhöhen auch wenn es gerade natürlich ein schwieriges Umfeld ist indem wir uns bewegen Um das halt zu erreichen, müssen wir auch verstehen oder müssen auch umdenken wie verstehen wir eigentlich Produkte.

00:49:02: Das heißt, wir haben jetzt ja schon lange über das Thema weg vor und ich verkaufe das Produkt zu.

00:49:09: Ich verkauf mir den Service des Produktes oder der Dienstleistung aber ich muss das natürlich auch komplett in meine Infrastruktur einbauen.

00:49:17: Das heißt, ich muss plötzlich eine IT-Systemlandschaft haben die in der Lage ist Kreislauffähigkeit zu betreiben.

00:49:25: da sehen wir auch aktuell noch ganz große Herausforderungen weil es nicht viele ERP Systeme beispielsweise gibt die in einer Lage sind Rückführung zu ermöglichen das heißt sie nicht in der Lage sind zu erfassen wie viele Komponenten oder welche Komponente sind jetzt eigentlich zurückgekommen in mein System?

00:49:40: welchem Zustand befinden Sie sich?

00:49:41: Das heißt wir müssen hier plötzlich ganz neue IT Systeme aufbauen dieses verständnis mitbringen zu okay was ist ein neu produkt das unterscheidet dass eigentlich von einem altprodukt in den produkt zustand?

00:49:53: ich muss hingehen ich muss eine infrastruktur installieren die miss mir ermöglicht die produkte zur fassen den zustands schneller aufzubauen und ich muss natürlich dann auch mein gesamtes produktions kontext darauf ummünzen.

00:50:05: zu Wie kann ich dann eigentlich zeitgleich neue Produkte fertigen und da aber auch eine Rückführung ermöglichen, um die Komponenten, die ich schon mal verkauft habe wieder zuzuführen?

00:50:15: Beizeit gleich unklarer Lage wie viele Komponente kommen überhaupt zurück.

00:50:19: Das ist ein Thema was den Einkauf sehr häufig beschäftigt weil die dann häufig... bisher im linearen wachstum.

00:50:25: ich weiß okay, ich möchte sagen wir mal dreißig tausend autos fertigen.

00:50:29: jedes auto hat so und so viele schrauben.

00:50:31: das heißt ich muss insgesamt so und ziele schrauben über diesen zeitraum bestellen.

00:50:35: Das ist sehr einfach linear gerechnet und plötzlich habe ich zeige gleich aber nur eine rückführung von dem zustand wo ich nicht mehr weiß wie viel der schraube kann ich beispielsweise noch direkt wieder verwenden oder wie viele der komponenten x y dass es einfach sehr sehr und noch ein sehr unklares bild wo man halt diese fragen beantworten muss.

00:50:51: ... um da die zentralen Fragen in der Kreislaufwirtschaft halt zu erreichen.

00:50:55: Und warum spreche ich eigentlich... ...die ganze Zeit von Wertsteiger an der Kreislaufwirtschaft?

00:51:00: Ich möchte ja, dass das mein Kunde am Ende auch wieder nutzt,... ...dass ich dem das verkaufen kann.

00:51:03: und das erreicht mir nur wenn wir Produkte aufbauen,... ...die so modular sind, dass sich am Ende mit geringem Aufwand ein neues Modul installieren kann,... ....das mir plötzlich einen höheres Werteversprechen abgibt zu dem Produkt was ich ihm vor acht oder neun Jahren verkauft

00:51:16: habe.".

00:51:17: ... weil ich werde eben nicht das gleiche Produkt noch mal verkaufen können.

00:51:20: Und wenn wir dein Bild nehmen, was du eben mal gesagt hattest von einem Auto mit wo der Erstbesitzer Zeitbesitzer Drittbesitzer... Das Bild müsst mir doch dann fundamental anpassen zu,... ...das Auto soll dann beispielsweise fünfzig Jahre in dem Markt bleiben aber ich verkaufe das dir zuerst für die ersten zwei Jahre bist du mir sagst ich möchte es nicht mehr haben.

00:51:37: ich bin durch damit und nehme das dann zurück und ich schaue mir den Zustand der Komponenten an kann schaue, welche Komponenten kann ich general überholen.

00:51:45: Aber wo ist denn auch meine Innovationskraft gerade in dem Moment am höchsten?

00:51:49: Dass ich es schaffe ein neues Display, ein neues Interieur eine neue Sitzgestaltung mit einzubauen, neue Komponente und neue Sensoren dass der zweiten Nutzer sagt das hat jetzt für mich den ungefähren Stellenwert.

00:51:59: wirklich wie von einem Erstfahrzeug war alles einfach Mit einem neuen Stand der Technik verkauft wird.

00:52:05: Und dafür muss ich dann als Unternehmen aber auch in der Lage sein Innovation nicht mehr in diesen Big Bang Innovation zu denken zwischen den Produktsserien, weil ich jetzt plötzlich in der Lage bin an einen Bestandsprodukt auch innovation auszuerüben.

00:52:18: Ja, damit nimmst du mir meine Schlussfrage, weil das finde ich total wichtig.

00:52:23: es ist nichts enttäuschender.

00:52:25: also wenn du etwas nochmal zum Handy Thema vielleicht, wenn ich heute ein Refurbished Handy kaufen würde und es hat noch eine ganz alte UI.

00:52:35: Dann würde ich denken, was für ein Scheiß!

00:52:37: Ich habe zwar jetzt ein Handy das wahrscheinlich noch zwei drei Jahre hält aber es sieht halt...ich weiß ja dass es nicht so aussieht wenn ich also Display einschalte wie wenn's jemand anderer macht.

00:52:46: Aber wenn es das könnte wäre ist super weil dann werden die Unterschiede nicht mehr so gravierend.

00:52:51: klar weiß ich alles gut aber das will ich ja nicht.

00:52:55: Ja genau wenn ich mein Auto einschallte will ich ja auf dem Display genau die Sachen sehen, wie es CarPlay ist oder andere Sachen.

00:53:03: Ich habe das Gefühl haben dass ich nicht der Zeit hinterher laufe als Nutzer egal ob BtoB oder Bitusio Das finde ich auch ganz gut was angesprochen hat.

00:53:13: Innovation muss vielleicht nicht als Big Bang gemacht werden sondern ein permanenter Prozess und dann muss auch nie dieser ganz große Wurf sein.

00:53:20: Es müssen viele kleine Würfe sein.

00:53:23: Ich erinnere mich immer an die Präsentation bei Mercedes, wenn es um die S-Klasse geht.

00:53:27: Die S-Class hat immer die ganz neue Technologie an, die wir heute noch nicht denken.

00:53:32: Wobei im aktuellen Modell jetzt nicht, aber in den Modellen davor war das immer so da Warnsachen drin wo ich gesagt habe oh also das ist noch ein extra und noch luxuriöser.

00:53:41: Aber ich finde diesen Gedanken ganz gut.

00:53:43: Nimm das Auto zurück machen quasi ein System Update dann sieht's auch nice aus ja und es ist halt gleichwertig in der Wahrnehmung wie als er dies ganz neu gekauft hätte.

00:53:53: Und dann ist das Thema auch erledigt.

00:53:55: Ich glaube, dass es auch eine Sache wird unterschätzt bei Konsumenten und ich glaube, das ist völlig egal ob Bito wieder BtoC.

00:54:02: Niemand möchte der Zeit hinterherlaufen und jeder möchte das Gefühl haben, dass er natürlich auch ein wertiges Produkt hat.

00:54:08: Wärtig nicht nur in der Haptik und Stabilität sondern auch in der Anwendung ja und auch im Design.

00:54:15: Und ich glaube das ist tatsächlich eine Sache die gewährleistet werden muss, dass der Kunde das Gefühl hat hey!

00:54:23: bin nicht stehen geblieben, finde ich ganz gut.

00:54:27: Genau und deswegen das ist der fundamental Unterschied zwischen Kreislaufwirtschaft... ...und Wertsteiger in der Kreislaufwirtschaft.

00:54:34: wenn du... Ich hoffe du hast den Value-Hilfe von eben noch im Kopf?

00:54:38: Sagen wir mal... Das war

00:54:38: aufgemeint hier!

00:54:41: Perfekt Wenn wir uns anschauen, wie wir halt hochgegangen sind für das Smartphone beispielsweise und seien mir mal.

00:54:48: Das hat eine gewisse Wertigkeit erreicht von dass es jetzt mal hingesponnen, dass du bereit bist für die Für den Kauf dieses Smartphones sein wir mal siebenhundert Dollar zu bezahlen Und dann nutzt du das die ganze Zeit für diesen Wert von sieben hundert dollar.

00:55:01: und der Sinn hinter wertsteigern der kreislaufwirtschaft ist es Dann in dem moment wo ich das dann halt wieder zurückführe und in meiner reverse supply chain sich befindet Dass ich einfach quasi neue Module, neue Komponenten so installieren kann und das dann neu zuführen kann dass es plötzlich nicht mehr diesen Wert von einem siebenhundert Dollar Smartphone ist sondern einem Siebenhundert Dollar SmartPhone fünf Jahre in der Zukunft beziehungsweise dann halt fünf Jahre später.

00:55:25: Das heißt es heißt dann vielleicht plötzlich geht da noch eine Ebene höher einfach weil ich in der Lage bin diesen Stand der Technik permanent mit aufzugreifen um meine Bestandsprodukte zu verwerten und dafür müssen wir einfach fundamentale Transformation unserer Marktsegmente durchführen.

00:55:42: Ich finde ich gut.

00:55:44: Wir haben noch ein bisschen Weg und der Unterschied ist natürlich ganz wichtig um Wertsteigende und einfach nur die Kreislaufwirtschaft, wenn man die betrachtet.

00:55:53: Ich glaube beides ganz gut.

00:55:55: Beides hat auch seine Daseinsberechtigung, weil wir über Wirtversprechen reden, wir über Wertsteigerung was in mehr Richtung geht.

00:56:04: Und glaube ich habe ein ganz wichtiges Thema mit Blick auf die aktuelle Lage.

00:56:07: Ich würde sie gar nicht schönreden oder dramatisieren aber Wir wissen einfach, dass wir einiges ändern müssen in Deutschland.

00:56:15: Einiges lässt sich einfacher verändern als andere Dinge die wir alles was wir in der eigenen Hand haben müssen ja vielleicht auch wieder mal autonom ausleben und auch ein bisschen mutig sein.

00:56:29: Und ich hoffe für jeden war heute ein bisschen etwas dabei um sich diesen Gedanken zu verinnerlichen und nicht, wie ich das vielleicht mal gemacht habe letztens.

00:56:38: Nicht nur an das recycelte Baumwoll-T-Shirt zu denken sondern mal den Gedanken ganz, ganz weit vor und auch den Gedanken denen angesprochen hat es gibt ja immer zurück.

00:56:47: Das muss ja auch immer möglich sein.

00:56:48: Wie kommt es zurück?

00:56:49: Was passiert da?

00:56:50: Wer bereitet was auf?

00:56:51: Wer baut, wer innoviert?

00:56:54: in welcher Form geht es dann wieder nochmal zurück in die Kreislaufwirtschafts?

00:56:58: kann sich die Form verändern oder irgendwo anders wieder auftauchen, also quasi Reinkarnation in einzelnen Komponenten kann ich da auch noch mal stattfinden.

00:57:08: Bin ich sehr gut und wir hatten das ja von der letzten Folge gesagt.

00:57:12: Wir reden wahrscheinlich noch ein bisschen öfter.

00:57:14: Für heute soll es das gewesen sein.

00:57:16: für alle die Marco noch nicht kennen geht einfach mal auf LinkedIn und folgt ihm.

00:57:21: in den Shownotes seht ihr auch seinen Profil.

00:57:25: immer wieder einen sehr gern gesehener Gast.

00:57:27: Ich lerne sehr viel.

00:57:29: Die Leidensfähigkeit der Fragen, wie er sich selber stellt und die Leidenzfähigkeit wenn ich meine zusammengeschachtelten Fragen immer stelle finde ich mal sehr gut rechne ich dir hoch an Marco.

00:57:39: Er bringt mich auch jedes Mal zu nachdenken über ganz viele Dinge.

00:57:44: Schön dass du da warst und auch wie beim letzten Mal.

00:57:46: Dir gehören die letzten Worte.

00:57:48: von allen anderen verabschiede ich mich an der Stelle jetzt schonmal und danke fürs Zuhören!

00:57:51: Und dein It's your stage Marco.

00:57:57: Dann erstmal vielen Dank für die Einladung und ich würde ganz gerne mit folgender Vision, mit folgendem Schlusswort abschließen.

00:58:04: Für uns ist es wirklich das Ziel nachhaltige Produktion nicht nur als wir sparen irgendwo so ein bisschen Energie oder reduzieren irgendwo den Ausschuss sondern für uns ist nachhaltig Produktion ein großer Einklang mit Kreislaufwirtschaft und dass nicht nur mit lebensverlängenden Maßnahmen und Funktionserweiterungen, sondern das ist für uns wirklich ein Fundament auf das wir die profitable Wirtschaft der Zukunft aufbauen wollen.

00:58:29: Und das ist es was uns bewegt und ich freue mich über jeden der uns auf dieser Reise begleiten möchte.

00:58:35: Vielen herzlichen Dank!

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.